Der Besuch im Jüdischen Museum
In der letzten Woche vor den Semesterferien haben wir immer eine Projektwoche.
In unserer Gruppe hatten wir das Thema "Wie viel Heimat braucht ein Mensch"
Deswegen sind wir am 29.01.2018 in das jüdische Museum in Wien im 01. Bezirk gegangen.
Am Stephansplatz stiegen wir aus.
Vor dem Museum stand ein Wachmann, der auf das Museum aufpasste.
Vor dem Museum stand ein Wachmann, der auf das Museum aufpasste.
Den Eintritt musste man zahlen. Die Taschen und Jacken musste man aus Sicherheitsgründen ablegen.
Wir hatten dort einen Workshop gebucht und eine liebe Frau erwartete uns.
Uns erwartete ein Spiel.
Das Spiel lief so; Wir setzten uns in einen Kreis. Dann musste jeder ein Wort sagen, an das wir denken, wenn wir das Wort "jüdisch" hören.
Es kamen verschiedene Wörter, wie Synagoge, Religion, koscher, Davidstern, ...
Als das Spiel zu Ende war, haben wir uns in 2-3 Gruppen geteilt.
Jede Gruppe bekam eine Karte mit einem Bild von einem Gegenstand im Museum.
Wir mussten es suchen und als Beweis ein Foto machen. Daneben stand meistens ein Schild und da stand, was es war.
Ich fand das sehr gut, es gab auch eine sehr traurige, wahre Geschichte und die schreibe ich jetzt auf:
Bevor Dr. Franz und Anna Bial 1942 aus Wien deportiert wurden packten sie eine Schachtel mit Spielen , Fotos , Notizbücher als Erinnerung an Lilly.
Die Eltern wurden ermordet, aber Lilly ist nach England geflohen.
Die Schachtel blieb in Wien.
2001 hat eine Frau von Lilly gehört und wollte Lilly kennenlernen.
Sie hat sie gefunden und von der Box erzählt. Was denkt ihr, wie hat Lilly reagiert? Überlegt mal...
Dachtet ihr, dass sie sich gefreut hat und die Box haben wollte? Also ich habe so gedacht. Lilly wollte nichts von Wien wissen und von der Box auch nicht.