Exil
Der Begriff „Exil“
(=in der Fremde weilend, verbannt) bezeichnet die Abwesenheit eines Menschen
oder einer Volksgruppe aus der eigenen Heimat die z. B. aufgrund von
Vertreibung, Zwangsumsiedlung, Ausweisung, religiöser oder politischer
Verfolgung u. s. w. hervorgerufen wurde.
Geschichtliche Beispiele:
Während der Zeit des
Nationalsozialismus gingen viele Juden und auch ein Teil der deutschen Künstler
ins Exil.
Auch Albert Einstein
und zahlreiche andere jüdisch stämmige Wissenschaftler wanderten aus.
Exilformen:
·
Freiwilliges Exil ist die Auswanderung.
·
Zwangsexil: Zur Zeit des Nationalsozialismus konnten viele
Juden nur durch das Exil dem Holocaust (=Völkermord) entkommen.
Große
Exilgemeinden von aus Deutschland geflohenen Juden bildeten sich in Istanbul,
São Paulo, New York, London, Shanghai, Buenos Aires und Israel.
Zum
Teil pflegten sie dort über Jahrzehnte untereinander Kontakte.
Gedanken zum Thema Exil
Es ist oft nicht sehr leicht im Exil zu leben, da man
sich vielen Herausforderungen stellen muss, wie z. B. muss der Körper sich an
das Essen gewöhnen, man hat am Anfang keine Freunde oder andere Personen, die
einem helfen können, oder bei vielen konnte die ganze Familie aus
verschiedenen Gründen nicht mitkommen.
An das Klima muss man sich auch anpassen, weil viele
vielleicht daran gewöhnt sind, in Klimagebieten zu leben, wo es eher heiß ist
und wenn sie dann in einen Staat auswandern, wo es kalt ist, kann es sein, dass
man am Anfang sehr oft krank wird.
Das Leben dieser Menschen kann man ein bisschen vereinfachen, indem man den
Personen, die im Exil leben, bei den unterschiedlichen Grundbedürfnissen hilft.
D. h. man kann einem helfen, jemanden aus dem Staat,
woher er kommt, zu finden bzw. sich mit neuen Menschen anzufreunden, damit er die Sprache lernen kann und die Kultur kennen lernt. Außerdem, dass wir ihnen helfen,
indem wir ihnen das Essen geben, woran sie gewöhnt sind oder bei der Wohnungssuche helfen
u. s. w.
Denn ein Mensch braucht seine eigene Heimat, um sich
wohlzufühlen, und wenn man aus verschiedenen Gründen nicht in der Heimat leben
kann, ist es schön, wenn man den Menschen, die im Exil leben bestmöglich hilft, damit sie sich wenigstens ein bisschen wie in der Heimat fühlen.
Aiša F.