Mittwoch, 31. Januar 2018

Exil


Exil

Der Begriff „Exil“ (=in der Fremde weilend, verbannt) bezeichnet die Abwesenheit eines Menschen oder einer Volksgruppe aus der eigenen Heimat die z. B. aufgrund von Vertreibung, Zwangsumsiedlung, Ausweisung, religiöser oder politischer Verfolgung u. s. w. hervorgerufen wurde.


Geschichtliche Beispiele:

Während der Zeit des Nationalsozialismus gingen viele Juden und auch ein Teil der deutschen Künstler ins Exil.

Auch Albert Einstein und zahlreiche andere jüdisch stämmige Wissenschaftler wanderten aus.


Exilformen:

·        Freiwilliges Exil ist die Auswanderung.

·        Zwangsexil: Zur Zeit des Nationalsozialismus konnten viele Juden nur durch das Exil dem Holocaust (=Völkermord) entkommen.

Große Exilgemeinden von aus Deutschland geflohenen Juden bildeten sich in Istanbul, São Paulo, New York, London, Shanghai, Buenos Aires und Israel.

Zum Teil pflegten sie dort über Jahrzehnte untereinander Kontakte.


Gedanken zum Thema Exil

Es ist oft nicht sehr leicht im Exil zu leben, da man sich vielen Herausforderungen stellen muss, wie z. B. muss der Körper sich an das Essen gewöhnen, man hat am Anfang keine Freunde oder andere Personen, die einem helfen können, oder bei vielen konnte die ganze Familie aus verschiedenen Gründen nicht mitkommen.

An das Klima muss man sich auch anpassen, weil viele vielleicht daran gewöhnt sind, in Klimagebieten zu leben, wo es eher heiß ist und wenn sie dann in einen Staat auswandern, wo es kalt ist, kann es sein, dass man am Anfang sehr oft krank wird.

Das Leben dieser Menschen kann man ein bisschen vereinfachen, indem man den Personen, die im Exil leben, bei den unterschiedlichen Grundbedürfnissen hilft.

D. h. man kann einem helfen, jemanden aus dem Staat, woher er kommt, zu finden bzw. sich mit neuen Menschen anzufreunden, damit er die Sprache lernen kann und die Kultur kennen lernt. Außerdem, dass wir ihnen helfen, indem wir ihnen das Essen geben, woran sie gewöhnt sind oder bei der Wohnungssuche helfen u. s. w.

Denn ein Mensch braucht seine eigene Heimat, um sich wohlzufühlen, und wenn man aus verschiedenen Gründen nicht in der Heimat leben kann, ist es schön, wenn man den Menschen, die im Exil leben bestmöglich hilft, damit sie sich wenigstens ein bisschen wie in der Heimat fühlen.


                                                                                                                           Aiša F.